Indien / Kalkutta:

Kaushik ist ein hervorragender Künstler, der jahrelang Saris, traditionelle indische Kleidungsstücke, verzierte. Heute arbeitet er als Web-Designer, möchte jedoch weiterhin künstlerisch tätig sein und sich sozial mit Jugendlichen engagieren. Gemeinsam mit ihnen will er Saris mit internationalen Motiven verschönern. Dazu wird ein Austausch zwischen indischen und Jugendlichen anderer GlobalSocial-Projekte ermöglicht. Weiterhin möchte er Computerkurse anbieten und die Jugendlichen anregen, ihre eigenen Saris selbst zu vermarkten.

Indonesien / Sulawesi:

Harris, selbst als Seenomade in einem Pfahldorf auf einem Riff im Ozean aufgewachsen, kennt die Probleme dort sehr genau und ist deswegen dabei, ein vielschichtiges Projekt aufzubauen. Mittels einer mobilen Bootsbibliothek und einer Umweltschule erreicht er Kinder und Jugendliche. Mit diesen pflanzt er bei Fahrten an Land Mangroven als Tsunami-

Santa Cruz

Weitere geplante Projekte mit der Kooperationspartnerin Helga Richter und in Zusammenarbeit mit dem Verein Saalfeld-Samaipata e.V., Don Bosco und Pro Nino Abandonado:

  • Partnerschaft zwischen Kinderheim Fusindo für Kinder mit Down-Syndrom und der Lebensgemeinschaft Wickersdorf zum Erfahrungsaustausch
  • Partnerschaft zwischen dem Kindergarten des Kinderheimes Mano Amiga und des Kindergartens Kaulsdorf über Chat der Welten zum Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen
  • Zusammenarbeit mit Don Bosco-Straßenkinderheim: hier sind Ausflüge mit den Kindern nach Samaipata geplant, um dort gemeinsam mit den Schülern des Colegia Florida (Gymnasium in Samaipata und Partnerschule des Erasmus Reinhold Gymnasiums Saalfeld) Bäume gegen die Erosion zu pflanzen, sie für die Umwelt zu sensibilisieren und ihnen einen Ausflug aus ihrem Heimalltag zu gewähren. So lernen sich die unterschiedlichen Welten der Straßenkinder und die der Kinder des Gymnasiums kennen und verbinden sich zu einer gemeinsamen Tätigkeit für die Umwelt.
  • Zusammenarbeit mit der Granja Moglia, einer Rehabilitationsfarm für drogenabhängige Straßenkinder: hier sollen die Bäume aufgezogen werden, die dann in Samaipata gepflanzt oder ausgewachsen von der Tischlerei des Barrio Juvenil verarbeitet werden
  • Zusammenarbeit mit dem Barrio Juvenil, einem Jugendstattviertel mit Ausbildungsstätte: hier existiert eine Tischlerei, in der durch die Verarbeitung selbstgezogener Bäume die Nachhaltigkeit gefördert werden soll
  • Zusammenarbeit mit dem Techo Pinari (einem Nachtasyl für aktuell auf der Straßen lebende Kinder) und dem Patio (einem Tagesasyl für aktuell auf der Straße lebende Kinder)

Im Gefängnis von Santa Cruz müssen viele Kinder mit ihren verurteilten Eltern unter widrigsten Bedingungen leben, häufig werden sie sogar missbraucht. Es existiert bereits das Projekt Centro de Rehabilitación Santa Cruz Palmsola zur Arbeit mit diesen Kindern, Ansprechpartner sind Frau Helga Richter und Lizentiatin Katherine Camacho als Koordinatorin des Projekts. Sie stellen Betreuung der Kinder, Spieltherapie, Vorschulunterricht und kämpfen gegen den Missbrauch der Kinder an.
Über die Arbeit im Verein Saalfeld-Samaipata ist Axel Brümmer bereits seit 10 Jahren in dieses Projekt involviert und unterstützt es. Es ist ihm ein großes Anliegen, deshalb wird GlobalSocial die Tätigkeit für dieses Projekt verstärken.
In Kooperation mit diesem Projekt soll nun eine Vorschule im Gefängnis gebaut werden, das Gefängnis hat bereits das Areal dafür bereitgestellt. Dort sollen der Vorschulunterricht und die psychologische Betreuung der Kinder stattfinden. Geplant sind ebenfalls Ausflüge mit den Kindern aus dem Gefängnis heraus, um ihnen eine Auszeit aus ihrem Alltag zu ermöglichen.

Dieses Projekt unterstützt alleinstehende bedürftige Mütter und ihre Kinder. Kooperationspartner ist hier ebenfalls Frau Helga Richter. Das Projekt hat das Ziel, den Müttern eine Ausbildung mit beruflichem Abschluss zu ermöglichen. Sie erhalten so eine berufliche Perspektive und bewahrt deren Kinder vor einem Leben als Straßenkinder.

In Brasilien ist es bereits gelungen, eine sehr gute Struktur und Verknüpfungen verschiedener Projekte aufzubauen.

Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche einer Favela in Salvador de Bahia.
Das Leben in einer Favela ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Dreck, Lärm, Drogen und Gewalt.

Es wurden Patenschaften zwischen Kindern einer dortigen Privatschule (sie wurde gegründet, da die staatlichen Schulen sehr schlecht bilden) und Personen in Deutschland initiiert. Durch eine lückenlose Betreuung der Kinder durch Schule, Nachhilfe, Tagesstätte und die Betreuung der Familien durch eine Sozialarbeiterin soll der Erfolg der Patenschaft sichergestellt werden mit dem Ziel, den Kindern eine gute Lebensperspektive zu geben.
In der Sport- und Tagesstätte Fenix Negra, die von unserem Partner Leonis Borges gegründet wurde, werden die Kinder in Capoiera unterrichtet. Sie ist Teil der

Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte Fenix Negra

Leonys Borges, Sportlehrer und Capoeirameister, sammelte vor einigen Jahren bei Auftritten in Deutschland Gelder für eine Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte in einer Favela in Salvador de Bahia. Er baute sie unter dem Namen Fenix Negra auf und heute nutzen rund 120 Kinder und Jugendliche seine Angebote wie Capoeira- und Fitnesstraining, Koch- und Weiterbildungskurse u.v.m. Der Besuch dieser Tagestätte ist Teil

der umfassenden Betreuung der Patenkinder. Leonis schafft mit seiner Schule ein Angebot zur sportlichen Freizeitgestaltung, in welchem Bildung und soziale Werte, wie die Förderung des Gemeinschaftssinns der Gruppe, vermittelt werden und gibt ihnen somit Inputs für eine positive

Das Leben in einer Favela ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Dreck, Lärm, Drogen und Gewalt.
In einer Favela in Salvador gibt es für ca. 24 000 Einwohner nur eine völlig überlastete staatliche Schule mit großem Lehrermangel und hohen Schulausfall.
Uns gelang es bisher, für 12 Kinder Paten in Deutschland zu finden, um ihnen durch die Spenden den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen. Die Privatschule Instituto Educacional Visao ist Kooperationspartner. Sie übernimmt

Später entstand die Idee, diese Kinder und Jugendlichen in das von Markus Mauthe initiierte Projekt von AMAP mit einzubringen um sie am aktiven Umweltschutz teilhaben zu lassen. So fuhren 2018 die Kinder und Jugendlichen – viele von ihnen verließen das erste Mal ihre Favela und die dortigen sozialen Probleme – in den Mato-Atlantica-Regenwald und pflanzten dort eine Woche Tropenbäume, trainierten Capoeira, nahmen an Schulungen teil und besuchten die vom Aussterben bedrohten Goldkopflöwenäffchen. GlobalSocial-network e.V. organisierte zusätzlich, dass deutsche Jugendliche auf die Fazenda kommen, um mit den brasilianischen Kindern gemeinsam diese Bäume zu pflanzen. (Die Kosten der Reise müssen die deutschen Jugendlichen selbst tragen.). Durch diese Kontakte lernten alle Beteiligten Werte wie Disziplin, Ordnung im Chaos, Eigenverantwortung und in der Gruppe aktiv sein kennen. Vor allem aber lernten sie die Umwelt kennen und konnten einen Bezug zur Umwelt herstellen.

Dieses Projekt bewährte sich großartig. Der positive Einfluss dieser Reise auf die Kinder ist immer noch spürbar, so dass die Zusammenarbeit mit AMAP als Kooperationspartner auch in Zukunft fortgeführt wird. Die nächste Reise findet im April statt.
GlobalSocial wird alle sozialen Aktivitäten im Rahmen einer Kooperation mit AMAP übernehmen, wir werden also die soziale Arbeit innerhalb des Umweltschutzprojektes übernehmen. Das beinhaltet die Zusammenarbeit mit Projekten in Favelas, mit anderen Jugendeinrichtungen, u.ä.

Harris, selbst als Seenomade in einem Pfahldorf auf einem Riff im Ozean aufgewachsen, kennt die Probleme dort sehr genau und ist deswegen dabei, verschiedene Projekte auf zwei Inseln aufzubauen.Die Projektkoordination erfolgt bisher rein ehrenamtlich und soll bei dem immer größer werdendem Netzwerk kontinuierlich auch personell besser abgesichert werden.

 

Auf der Insel Sulawesi und deren Umgebung entstanden mehrere verschiedene Projekte.
Vor Sulawesi liegen einige Stelzendörfer der Seenomaden mitten im Meer. In diesen Seenomadendörfern gibt es nur Grundschulen. Um Bildungsmöglichkeiten zu den Seenomaden zu bringen, wollen wir eine Bootsbibliothek einrichten, die in die Dörfer fährt, sodass sich die Bewohner dort Bücher ausleihen können. Zusätzlich soll im Hauptdorf Tapi Tapi eine Schule errichte werdent, in der eine Lehrerin unterstützenden Unterricht mit Hilfe der Bücher der Bibliothek gibt.Mit einem geborgtem Boot konnte bereits sehr erfolgreich eine erste Probefahrt unternommen werden. Für die Zukunft hoffen wir, mit einem eigenem Bibliotheksboot und vielleicht einer angestellten Lehrerin für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in den Bildungseinrichtungen und auf dem Boot diesen Prozess weiter intensivieren zu können.

Das Bibliotheksboot soll dann ebenfalls Trinkwasser an Bord haben, dass gegen eingesammelten Plastemüll getauscht wird. Der Plastemüll wird über das Meer angeschwemmt, verfängt sich zwischen den Stelzen und bindet dort die Kloake. Doch die Bewohner entnehmen diesem Wasser einen Großteil ihrer Nahrung und verzehren diese größtenteils roh, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.

In Boepinang ist ein Aufforstungsprojekt für Mangroven in Zusammenarbeit mit dem Department of Ocean and Fishery gestartet. Dort werden Kinder und Jugendliche über die Bedeutung der Mangroven aufgeklärt und mit ihnen werden diese dann gepflanzt. Zusätzlich werden zu diesen Aktionen die Kinder der Stelzendörfer gebracht, um auch ihnen die Notwendigkeit der Mangroven zu verdeutlichen und ihnen einen Ausflug auf das Festland zu ermöglichen, wo sie Freizeitaktivitäten, wie z.B. Fußball spielen, nachgehen können, die ihnen in ihren Dörfern nicht möglich sind.

Abdul Haris wird den Verein GlobalSocial Indonesia gründen, dessen Sitz in Boepinang sein wird.

 

Auf der Insel Sumbawa hat er in dem Forstinstitut einen staatlichen Partner gefunden. Mit deren Hilfe entstand ein Aufforstungsprojekt mit den Kindern der Bergstämme, um den Bergwald wieder aufzuforsten und so der Erosion und ihren Folgen, z.B. Schlammlawinen, vorzubeugen.

In der Stadt Bima werden 1x wöchentlich in der Grundschule Aktionen durchgeführt, um die Kinder für die Umwelt zu sensibilisieren und über Umweltprobleme aufzuklären. Die Aktionen werden kindgerecht gestaltet. Es gibt einen Bildungsteil in Form von malen, lesen, Lernen in der Natur, dann erfolgt eine Tätigkeit für die Natur (z.B. Müll einsammeln) und zum Abschluss gibt es eine Freizeitaktivität, um den Kindern einen Abstand zu ihrem Alltag mit all den Problemen zu ermöglichen. 

Des Weiteren wurde in einer Sekundarschule eine Umweltschule eingerichtet, die über Mangroven und ihre Wichtigkeit für das gesamte Ökosystem aufklärt und sensibilisiert. Hier werden Mangroven aufgezogen, die dann mit den Schülern eingepflanzt werden.

Kaushik, unser Kooperationspartner vor Ort, ist ein hervorragender Künstler, der viele Jahre Saris, traditionelle indische Kleidungsstücke, verzierte. Heute arbeitet er als Web-Designer, möchte jedoch weiterhin künstlerisch tätig sein und sich sozial mit Jugendlichen engagieren. 

Er gründete eine Kunst- und Kulturakademie, in welcher er Kinder und Jugendliche in der Bemalung der Saris mit Indien-Trible-Art-Motiven ausbildet. Diese Motive sind derzeit in Indien und international wieder bekannt und gefragt, sodass ein entsprechender Absatzmarkt vorhanden ist. Er plant, den Jugendlichen zusätzlich Computerkurse anzubieten und ihnen Vermarktungsstrategien zu vermitteln, damit sie eine positive berufliche Perspektive erhalten.
Zusätzlich bemalt er gemeinsam mit seinen Schülern Saris mit internationalen Motiven, z.B. mit typischen Motiven der Kulturen der anderen Projekte. Diese werden dann z.T. in die jeweiligen Projekte als Geschenk verschickt. Dadurch wird ein Austausch zwischen indischen und Jugendlichen anderer GlobalSocial-Projekte ermöglicht.
Gemeinsam mit seinen Schülern entwickelt Kaushik Motive und Schablonen, die z.B. für das Bedrucken der Stoffbeutel der Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld oder die Bemalung von Fassaden und Wänden oder das Gestalten von Grußkarten verwendet werden sollen.
In den Räumen der Akademie soll zukünftig auch eine Dramaturgie Schule einer bekannten Bollywood-Darstellerin aufgebaut werden. Sie möchte durch ihren Unterricht den Schülern eine weitere Perspektive als Statisten und Darsteller beim Film geben.

 

Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld initiierten das Projekt „Stofftasche haste – weg mit der Plaste“ im Rahmen des „Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit 2018“. Sie nähen Stoffbeutel, deren Erlös der Aufforstung der AMAP-Areale zugutekommt. Mit jedem Beutel kauft der Käufer einen personalisierten Baum, der in Brasilien von den Kindern der Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte Fenix Negra, eines Kooperationspartners in der Favela in Salvador/Brasilien, eingepflanzt wird. Somit werden Beutelkäufer und Baumpflanzer indirekt miteinander bekannt.

Im Rahmen des Chat der Welten entstehen mehrere Partnerschaften zum kulturellen Austausch

  1. Der Kindergarten Kaulsdorf ist Partner des Kindergartens im Mano Amiga, einem Übergangsheim für Straßenkinder in Santa Cruz/Bolivien.
  2. Die Aquila Schule Saalfeld wird Partner der Grundschule Instituto Educional Visào in Salvador/Brasilien.
  3. Erasmus Reinhold Gymnasium Saalfeld ist Partner vom Gymnasium Florida in Sameipata - der Partnerstadt von Saalfeld.
  4. Heinrich Böll Gymnasium wird Partner der Fenix Negra Capoeira-Schule in Salvador/Brasilien.

 

Dieser Abschnitt des Radweges soll neu ausgebaut werden. Das GlobalSocial-Büro in Kaulsdorf wird die Schirmherrschaft übernehmen. Als Partner soll die Regelschule Kaulsdorf oder eine andere Schule gewonnen werden. Die Schüler werden den Abschnitt des Radweges als Paten betreuen und ihn regelmäßig säubern. Zudem soll mit ihnen eine Obstbaumallee angepflanzt werden, deren Früchte sie später vermosten werden.

Axel Brümmer und Peter Glöckner sind seit Jahren Paten der Marco Polo Schule Saalfeld. Sie halten regelmäßig Vorträge über die Vielfalt der Welt und das Leben der Kinder in anderen Kulturen.

  • Schwimmkurs in Saalfeld für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche
  • Partnerschaft zum Erfahrungsaustausch zwischen der Lebensgemeinschaft Wickersdorf und dem Kinderheim Fusindo, einem Heim für Kinder mit Down Syndrom in Santa Cruz/Bolivien

Gulu Boxing Club 07 – Fighters for Peace- ist eine ‘Community Based Organization’, das heisst eine Gemeinschaft junger Menschen die sich zusammengeschlossen haben, um zusammen zu trainieren und fuer einander da zu sein. Der Box-Club befindet sich in einem kleinen Raum aus Bambuswaenden und einem Wellblechdach in Gulu, eine kleine Stadt im Norden von Uganda. Diese Region wurde durch einen jahrelangen Buergerkrieg der bis 2006 andauerte gekennzeichnet und hinkt seither dem restlichen Land in der Entwicklung hinterher.
Der Boxing Club 07 hat sich im Jahr 2013 registrieren lassen. Gruender ist Kidega Keneth der 2008 fuer Uganda als Profiboxer in Ghana gekaempft hat. Seit der Registrierung ist