Indien / Kalkutta:

Kaushik ist ein hervorragender Künstler, der jahrelang Saris, traditionelle indische Kleidungsstücke, verzierte. Heute arbeitet er als Web-Designer, möchte jedoch weiterhin künstlerisch tätig sein und sich sozial mit Jugendlichen engagieren. Gemeinsam mit ihnen will er Saris mit internationalen Motiven verschönern. Dazu wird ein Austausch zwischen indischen und Jugendlichen anderer GlobalSocial-Projekte ermöglicht. Weiterhin möchte er Computerkurse anbieten und die Jugendlichen anregen, ihre eigenen Saris selbst zu vermarkten.

Indonesien / Sulawesi:

Harris, selbst als Seenomade in einem Pfahldorf auf einem Riff im Ozean aufgewachsen, kennt die Probleme dort sehr genau und ist deswegen dabei, ein vielschichtiges Projekt aufzubauen. Mittels einer mobilen Bootsbibliothek und einer Umweltschule erreicht er Kinder und Jugendliche. Mit diesen pflanzt er bei Fahrten an Land Mangroven als Tsunami-

Schutz, sammelt Plastikmüll an Stränden und nutzt diese Gelegenheiten um mit ihnen sportlichen Aktivitäten nachzugehen, die diesen in ihren Pfahldörfern nicht möglich sind.

Brasilien / Salvador de Bahia:

Leonys Borges, Sportlehrer und Capoeirameister, sammelte vor einigen Jahren bei Auftritten in Deutschland Gelder für eine Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte in einer Favela in Salvador de Bahia. Heute nutzen rund 120 Kinder und Jugendliche seine Angebote wie Capoeira- und Fitnesstraining, Koch- und Weiterbildungskurse u.v.m..

Später entstand die Idee, diese Kinder und Jugendlichen in das von Markus Mauthe initiierte Projekt von AMAP mit einzubringen um sie am aktiven Umweltschutz teilhaben zu lassen. So fuhren 2018 die Kinder und Jugendlichen – viele von ihnen verließen das erste Mal ihre Favela und die dortigen sozialen Probleme – in den Mato-Atlantica-Regenwald und pflanzten dort eine Woche Tropenbäume, trainierten Capoeira, nahmen an Schulungen teil und besuchten die vom Aussterben bedrohten Goldkopflöwenäffchen.

Dieses Projekt bewährte sich großartig. Der positive Einfluss dieser Reise auf die Kinder ist immer noch spürbar, so dass die Zusammenarbeit mit AMAP auch in Zukunft fortgeführt wird.

Deutschland / Saalfeld:

Zum Umwelttag 2018 hatten Schüler des Saalfelder Heinrich-Böll-Gymnasiums die Idee, Plastiktüten durch aus Stoffresten selbstgenähte Taschen zu ersetzen, diese zu verkaufen und mit dem gewonnenen Erlös die Wiederaufforstungsaktionen von AMAP zu unterstützen. Außer dem Umweltaspekt stehen dabei genauso ganz persönliche Kontakte zwischen Jugendlichen, welche diese Taschen genäht und verkauft haben, mit denen, welche für den Erlös in Brasilien Baumsetzlinge gekauft und angepflanzt haben, im Vordergrund.