Santa Cruz

Weitere geplante Projekte mit der Kooperationspartnerin Helga Richter und in Zusammenarbeit mit dem Verein Saalfeld-Samaipata e.V., Don Bosco und Pro Nino Abandonado:

  • Partnerschaft zwischen Kinderheim Fusindo für Kinder mit Down-Syndrom und der Lebensgemeinschaft Wickersdorf zum Erfahrungsaustausch
  • Partnerschaft zwischen dem Kindergarten des Kinderheimes Mano Amiga und des Kindergartens Kaulsdorf über Chat der Welten zum Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen
  • Zusammenarbeit mit Don Bosco-Straßenkinderheim: hier sind Ausflüge mit den Kindern nach Samaipata geplant, um dort gemeinsam mit den Schülern des Colegia Florida (Gymnasium in Samaipata und Partnerschule des Erasmus Reinhold Gymnasiums Saalfeld) Bäume gegen die Erosion zu pflanzen, sie für die Umwelt zu sensibilisieren und ihnen einen Ausflug aus ihrem Heimalltag zu gewähren. So lernen sich die unterschiedlichen Welten der Straßenkinder und die der Kinder des Gymnasiums kennen und verbinden sich zu einer gemeinsamen Tätigkeit für die Umwelt.
  • Zusammenarbeit mit der Granja Moglia, einer Rehabilitationsfarm für drogenabhängige Straßenkinder: hier sollen die Bäume aufgezogen werden, die dann in Samaipata gepflanzt oder ausgewachsen von der Tischlerei des Barrio Juvenil verarbeitet werden
  • Zusammenarbeit mit dem Barrio Juvenil, einem Jugendstattviertel mit Ausbildungsstätte: hier existiert eine Tischlerei, in der durch die Verarbeitung selbstgezogener Bäume die Nachhaltigkeit gefördert werden soll
  • Zusammenarbeit mit dem Techo Pinari (einem Nachtasyl für aktuell auf der Straßen lebende Kinder) und dem Patio (einem Tagesasyl für aktuell auf der Straße lebende Kinder)

Im Gefängnis von Santa Cruz müssen viele Kinder mit ihren verurteilten Eltern unter widrigsten Bedingungen leben, häufig werden sie sogar missbraucht. Es existiert bereits das Projekt Centro de Rehabilitación Santa Cruz Palmsola zur Arbeit mit diesen Kindern, Ansprechpartner sind Frau Helga Richter und Lizentiatin Katherine Camacho als Koordinatorin des Projekts. Sie stellen Betreuung der Kinder, Spieltherapie, Vorschulunterricht und kämpfen gegen den Missbrauch der Kinder an.
Über die Arbeit im Verein Saalfeld-Samaipata ist Axel Brümmer bereits seit 10 Jahren in dieses Projekt involviert und unterstützt es. Es ist ihm ein großes Anliegen, deshalb wird GlobalSocial die Tätigkeit für dieses Projekt verstärken.
In Kooperation mit diesem Projekt soll nun eine Vorschule im Gefängnis gebaut werden, das Gefängnis hat bereits das Areal dafür bereitgestellt. Dort sollen der Vorschulunterricht und die psychologische Betreuung der Kinder stattfinden. Geplant sind ebenfalls Ausflüge mit den Kindern aus dem Gefängnis heraus, um ihnen eine Auszeit aus ihrem Alltag zu ermöglichen.

Dieses Projekt unterstützt alleinstehende bedürftige Mütter und ihre Kinder. Kooperationspartner ist hier ebenfalls Frau Helga Richter. Das Projekt hat das Ziel, den Müttern eine Ausbildung mit beruflichem Abschluss zu ermöglichen. Sie erhalten so eine berufliche Perspektive und bewahrt deren Kinder vor einem Leben als Straßenkinder.

In Brasilien ist es bereits gelungen, eine sehr gute Struktur und Verknüpfungen verschiedener Projekte aufzubauen.

Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche einer Favela in Salvador de Bahia.
Das Leben in einer Favela ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Dreck, Lärm, Drogen und Gewalt.

Es wurden Patenschaften zwischen Kindern einer dortigen Privatschule (sie wurde gegründet, da die staatlichen Schulen sehr schlecht bilden) und Personen in Deutschland initiiert. Durch eine lückenlose Betreuung der Kinder durch Schule, Nachhilfe, Tagesstätte und die Betreuung der Familien durch eine Sozialarbeiterin soll der Erfolg der Patenschaft sichergestellt werden mit dem Ziel, den Kindern eine gute Lebensperspektive zu geben.
In der Sport- und Tagesstätte Fenix Negra, die von unserem Partner Leonis Borges gegründet wurde, werden die Kinder in Capoiera unterrichtet. Sie ist Teil der

Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte Fenix Negra

Leonys Borges, Sportlehrer und Capoeirameister, sammelte vor einigen Jahren bei Auftritten in Deutschland Gelder für eine Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte in einer Favela in Salvador de Bahia. Er baute sie unter dem Namen Fenix Negra auf und heute nutzen rund 120 Kinder und Jugendliche seine Angebote wie Capoeira- und Fitnesstraining, Koch- und Weiterbildungskurse u.v.m. Der Besuch dieser Tagestätte ist Teil

der umfassenden Betreuung der Patenkinder. Leonis schafft mit seiner Schule ein Angebot zur sportlichen Freizeitgestaltung, in welchem Bildung und soziale Werte, wie die Förderung des Gemeinschaftssinns der Gruppe, vermittelt werden und gibt ihnen somit Inputs für eine positive

Das Leben in einer Favela ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Dreck, Lärm, Drogen und Gewalt.
In einer Favela in Salvador gibt es für ca. 24 000 Einwohner nur eine völlig überlastete staatliche Schule mit großem Lehrermangel und hohen Schulausfall.
Uns gelang es bisher, für 12 Kinder Paten in Deutschland zu finden, um ihnen durch die Spenden den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen. Die Privatschule Instituto Educacional Visao ist Kooperationspartner. Sie übernimmt

Später entstand die Idee, diese Kinder und Jugendlichen in das von Markus Mauthe initiierte Projekt von AMAP mit einzubringen um sie am aktiven Umweltschutz teilhaben zu lassen. So fuhren 2018 die Kinder und Jugendlichen – viele von ihnen verließen das erste Mal ihre Favela und die dortigen sozialen Probleme – in den Mato-Atlantica-Regenwald und pflanzten dort eine Woche Tropenbäume, trainierten Capoeira, nahmen an Schulungen teil und besuchten die vom Aussterben bedrohten Goldkopflöwenäffchen. GlobalSocial-network e.V. organisierte zusätzlich, dass deutsche Jugendliche auf die Fazenda kommen, um mit den brasilianischen Kindern gemeinsam diese Bäume zu pflanzen. (Die Kosten der Reise müssen die deutschen Jugendlichen selbst tragen.). Durch diese Kontakte lernten alle Beteiligten Werte wie Disziplin, Ordnung im Chaos, Eigenverantwortung und in der Gruppe aktiv sein kennen. Vor allem aber lernten sie die Umwelt kennen und konnten einen Bezug zur Umwelt herstellen.

Dieses Projekt bewährte sich großartig. Der positive Einfluss dieser Reise auf die Kinder ist immer noch spürbar, so dass die Zusammenarbeit mit AMAP als Kooperationspartner auch in Zukunft fortgeführt wird. Die nächste Reise findet im April statt.
GlobalSocial wird alle sozialen Aktivitäten im Rahmen einer Kooperation mit AMAP übernehmen, wir werden also die soziale Arbeit innerhalb des Umweltschutzprojektes übernehmen. Das beinhaltet die Zusammenarbeit mit Projekten in Favelas, mit anderen Jugendeinrichtungen, u.ä.